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21.02.2019 20:00 Alter: 234 days
Kategorie: Galerie
Von: LD

SPANN-SKULPTUREN (21.02.- 20.03.19)


Fundstücke aus Stein, Metall oder Holz sowie Draht und Faden ... dies sind die Materialien, die Bernd Gaspers zu einer symbiotischen Einheit verbindet. Der Stein darf sein was er ist, schwer und massiv in der Form, naturbelassen in der Farbe. Der Draht erweitert die Form, gibt dem betrachtenden Blick eine Richtung. Der Faden moduliert den neuen Raum, der durch das Zusammenspiel der Materialien entsteht. Das Fundstück bestimmt die Form... oder dient Bernd Gaspers zumindest als Auslöser, Inspirationsquelle und Wegweiser bei der Entwicklung eines neuen Spann-Werkes. In den SpannWerken wird der Raum, den die gespannte Linie beschreibt, sinnlich erfahrbar. Das Zusammenspiel aus gefundenem Material, gespanntem Federstahl und Schnüren erzeugt ein plastisches Gesamtobjekt. Das Fundstück ist Ausgangspunkt für die kompositorische Einheit aus Ursprungsform, Metallkonstrukt und textilem Material. Die von Schnur-Elementen erzeugte Linie, die zunächst ?ächig ist, wird vom Betrachter als dreidimensionales Objekt wahrgenommen. Die abstrakte Form verweist nur auf sich selbst und beinhaltet trotz ihrer sehr konkreten Ausgangsform keinen Hinweis auf die sichtbare Welt. Das gespannte Material verleiht dem Schweren Leichtigkeit, die geschlossene, massive und harte Sto?ichkeit scheint durch die bewegliche, leichte und freie Bescha?enheit von Schnur und Stahldraht fast aufgehoben zu werden. Durch ihre Materialsprache mit der Wechselwirkung von leicht und schwer, von beständig und ?üchtig, schweben die Spann-Werke unentwegt zwischen begrenztem und unbegrenztem Raum.